BUNTerLEBEN-Bike Bound - Reichelsheim/Florstadt - Prämierung der Sieger

Die Jugendpflege der vier Kommunen Florstadt, Reichelsheim, Echzell und Wölfersheim begann im letzten Jahr in Kooperation mit dem Jugendforum von BUNTerLEBEN mehrere vom Smartphone unterstützte Fahrrad-Rallyes zu erstellen. Der erste BUNTerLEBEN-Bike Bound entstand zwischen Echzell und Wölfersheim, danach folgte ein weiterer zwischen Wölfersheim und Echzell. Nun ist im Rahmen der Herbst-Ferienspiele ein weiterer Bound zwischen Reichelsheim und Florstadt gefahren worden. Wer wollte, konnte in den 2 Wochen der Herbstferien nun diese digitale Schnitzeljagd als „Fahrrad-Challenge“, alleine, zu zweit oder auch im Familienverbund absolvieren. Leider war das Wetter eher regnerisch, aber trotzdem fuhren einige Kinder und Jugendliche den Bike Bound und beantworteten die Quizfragen.

Nach der Auswertung standen die Sieger fest. Der Gewinner Bjarne Roelke aus Wölfersheim gewann ganz knapp vor Tristan Blum aus Reichelsheim, gefolgt von Max Metz - auch aus Wölfersheim. Reichelsheims Bürgermeisterin Lena Herget- Umsonst und Rochsane Mentes von der BUNTerLEBEN Fachstelle überreichten am Mittwoch den Gewinnern im Reichelsheimer Rathaus die Preise. „Die kommunale Jugendpflege 4.0 und BUNTerLEBEN stehen gemeinsam für kreative Angebote für Kinder und Jugendliche in unseren Kommunen. Im Rahmen dieser Aktivitäten können sie eine sinnvolle Beschäftigung mit wichtigen Themen wie Vielfalt, Demokratie und friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft finden, was mich sehr freut!“, erklärt Bürgermeisterin Lena Herget-Umsonst.

Wer einen der BUNTerLEBEN-Bike Bounds auch nach dem Challenge-Zeitraum fahren möchte, kann das gerne tun. Infoblätter hängen bei den Kommunen Echzell, Wölfersheim und Reichelsheim an der Tür bzw. Fenster mit einem QR Code und einer Karte. Außerdem arbeiten die Jugendpflege und BUNTerLEBEN nun an einem 4. Bike Bound von Florstadt nach Reichelsheim, damit sich ein bunter Faden durch die vier „Kleeblatt-Kommunen“ zieht.

Informationen zu den Bike Bounds gibt es bei BUNTerLEBEN in Florstadt und bei der Jugendpflege 4.0.

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Fußball-Camp mit Profis

Fußballspielende Mädchen sind noch immer keine Selbstverständlichkeit. Stattdessen dominieren wesentlich erfahrenere Jungen die Pausenhöfe, Bolzplätze und häufig auch die Fußballplätze im Verein. Fußballvereine mit reinen Mädchenmannschaften sind in der Region rar. Umso schöner war das Fußballcamp für Mädchen am 27. und 28. August 2021 in Reichelsheim: Das Camp der Kickers Horlofftal lief unter dem Motto „Wie die Profis mit den Profis“.

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Gemeinsam mit den Mädchen zwischen sechs und 14 Jahren trainierten mit Fußballweltmeisterin Sandra Minnert und Rudi Stalyga, Torwarttrainer Hessenauswahl Jugend und Trainerausbilder des DFB.

Mit auf dem Programm standen Aufwärmen mit Nina Borse, Stationstraining, ein Workshop zu Mädchen- und Frauenrechten im Fußball mit der Jugendpflegerin Lisa Steinbrück, eine Mini-WM sowie der Workshop „Der Weg zur Profispielerin“.

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Sowohl Mädchen, die sich schon für Fußball begeistern, als auch solche, die erst schnupperten, kamen auf ihre Kosten. Sie konnten sich ausprobieren, ohne dass erfahrenere Jungen den Fußballplatz dominierten, und erhielten beste Profi-Tipps sowie Power für das Selbstbewusstsein bei der Auseinandersetzung mit den eigenen Stärken in der Workshop-Zeit.

„Girls Kick“ ist eine Initiative der Mädchenfußballvereine in der Wetterau und des Fachdienstes Frauen und Chancengleichheit des Wetteraukreises.

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Bodenstatements zum Weltfrauentag

„Frauen, systemrelevant, aber unterbezahlt“ oder „Frauen wählt, eure Stimme zählt“ war auf den Bodenaufklebern zu lesen, die zum Internationalen Frauentag am 8. März an zwölf Standorten in der Wetterau angebracht waren. Die besondere Aktion machte auf bestehende Ungleichheit zwischen den Geschlechtern aufmerksam. Seit der Erlangung des Frauenwahlrechts 1919 wurde viel für eine geschlechtergerechte Gesellschaft getan, doch Forderungen nach Lohngerechtigkeit, Vereinbarkeit von Beruf und Familie und gleiche Teilhabe am politischen und gesellschaftlichen Leben sind nicht ausreichend eingelöst. Das Statement „Frauen an den Herd“ etwa spielt auf den wachsenden Rechtspopulismus an, der mit einem rückständigen Frauenbild eine Gefahr für die Demokratie und damit auch die Frauenrechte darstellt.

Die von BUNTERLEBEN initiierte und vom Wetterauer Aktionsbündnis umgesetzte Aktion setzte zwischen dem 8. und 15. März 2021 auf öffentlichen Plätzen, vor Einkaufsmärkten und in Fußgängerzonen der Wetterau ein buntes und aufmerksamkeitsstarkes Zeichen. Teil des Aktionsbündnisses zum Internationalen Frauentag waren die Frauenbeauftragten von Bad Nauheim, Friedberg und Karben, das Frauenzentrum Wetterau e. V., die FAB gGmbH für Frauen Arbeit Bildung, die Theater Regisseurin Veronika Brendel, der Frauen-Notruf Wetterau e.V., Frauen helfen Frauen Wetterau e.V., pro familia Friedberg, der Fachdienst Frauen und Chancengleichheit des Wetteraukreises, die Partnerschaften für Demokratie Wetterau. Auch die Gesamtschule Konradsdorf, der Elternbeirat der Ernst-Ludwig-Schule und die Omas gegen Rechts unterstützten die Unternehmung.

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Digitaler Vortrag von Prof. Dr. Markus Linden, Universität Trier

Wer sind die Rattenfänger der Pandemie? Wie argumentieren die Fundamentalkritiker der Corona-Maßnahmen? Welche ideologischen Zwecke verfolgen die verschiedenen beteiligten Lager dabei? Diese und andere Fragen beleuchtete Prof. Dr. Markus Linden von der Universität Trier am 30.06.2021 in seinem digitalen Vortrag über die Querdenken-Proteste und ihre politischen Ziele.

„Fundamentalkritik ist weit verbreitet, arbeitet mit gefährlichen Halbwahrheiten und überschneidet sich mit dem rechtsradikalen Spektrum. Auch vermeintlich linke Akteure spielen dabei mit, so dass durchaus gefährliche Querfronttendenzen beobachtet werden können.“ so Linden.

Er zeigte auf, in welche Gruppen sich die Hauptakteure gliedern lassen und welche Gefahr von sogenannten „Scharnieren“ zwischen demokratischer Kritik und ideologischer Totalablehnung ausgeht. Neben der Entwicklung in ganz Deutschland skizzierte der Politikwissenschaftler auch lokale Aktivist*innen in der Wetterau, denen es an Distanz zu bekannten rechtsradikalen Akteure mangele.

 

Bildunterschrift: Prof. Dr. Markus Linden von der Universität Trier bei seinem digitalen Vortrag „Alles Lüge in der PLANdemie“.

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Mit der Kampagne Vorsicht Vorurteile machen wir uns zusammen mit dem Bundesfamilienministerium @bmfsfj stark gegen #vorurteile und haben mal wieder eine Bodenbotschaft vor dem Rathaus in Florstadt geklebt.

Noch bis nächste Woche wollen wir im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus klar stellen, dass Hass und Rassismus, Gift für unsere Gesellschaft sind. Mit Vorurteilen fängt es an und mit Gewalt kann es enden. Dagegen stellen wir uns mit aller Macht.

Am 24.3. diskutieren wir dazu online - eingeladen von der Ahmadiyya  Gemeinde.

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Bodenaufkleberkampagne zum Weltfrauentag

Bei unserer Aufkleber-Kampagne unterstützt uns Reichelsheims Bürgermeisterin Lena Herget-Umsonst tatkräftig. Der Aufkleber vor dem Rathaus macht darauf aufmerksam, dass immer noch ein Großteil der Care-Arbeit von Frauen geleistet wird.

Echzells Bürgermeister Wilfried Mogk macht mit unserem Bodenaufkleber auf die Ungleichheit bei der Bezahlung von Männern und Frauen aufmerksam. Immer noch gibt es eine Lohnlücke von 21%

Wölfersheims Bürgermeister Eike See macht mit dem Aufkleber auf das wichtige Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam.

Frauen haben das Recht auf ein gewaltfreies Leben.

Laut Bundeskriminalamt gibt es jährlich 140000 Fälle partnerschaftlicher Gewalt. In der Wetterau sind es ca. 450 gemeldete Fälle im Jahr - die Dunkelziffer ist etwa fünfmal so hoch.

Landrat Jan Weckler mit unserer #bodenbotschaft zum Internationalen Frauentag. Das Wahlrecht für Frauen gibt es in Deutschland (erst) seit 1919. Ein Recht, das am kommenden Sonntag, 14.3., bei den Kommunalwahlen wahrgenommen werden kann und sollte. Demokratie ist zwar mehr als nur ein ❌ zu setzen, aber eine hohe Wahlbeteiligung spiegelt eben auch die Meinung von vielen wieder.

#frauenwählteurestimmezählt ist dazu passend die Aufforderung unser #bodenbotschaft , die Florstadts Bürgermeister Herbert Unger voll unterstützt.

In Deutschland gibt es das Wahlrecht für Frauen erst seit 1919 und obwohl es kein Land gibt, in dem Frauen offiziell nicht wählen dürfen, werden Ihnen doch in vielen Ländern Hürden in den Weg gestellt, damit sie nicht zum tatsächlichen Wahlakt gehen können.

Bei unserer Aufkleber-Aktion mit der Bodenbotschft waren auch Vertreterinnen des BUNTerLEBEN-Jugendforums aktiv involviert!

Der Rechtspopulismus will mit seinem rückständigen Frauenbild und seinen Familienvorstellungen von gestern Frauen wieder in enge Schranken weisen. Frauen mussten sich ihre Beteiligung in allen gesellschaftlichen Bereichen hart erkämpfen - wir wollen die Zeit nicht zurückdrehen!

Diese Aktion ist eine gelungene Kooperation der Partnerschaften für Demokratie Wetterau und der Partnerschaft BUNTerLEBEN gemeinsam mit dem Wetterauer Frauenaktionsbündnis zum Internationalen Frauentag.

Unsere Bodenbotschaft Aufkleber-Aktion macht auf Themen unserer Gesellschaft aufmerksam.

Florstadts Frauenbeauftragte in der Stadtverwaltung, Karola Backes-Richter, und der Jugendpfleger der vier BUNTerLEBEN-Kommunen, Jörg Pfaffenroth, unterstützen die Aktion, die morgen endet.

 
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Online-Workshop am 3. Februar 2021

Im Zuge der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung bildeten sich zunehmend Gruppierungen, die an eine großangelegte Verschwörung geheimer Mächte glauben. Sie demonstrieren nicht gegen bestimmte Maßnahmen, sondern konstruieren Feindbilder und bestimmen Schuldige.

Der Online-Workshop „Zum Umgang mit Verschwörungsideologien in der Corona-Krise“ am 3. Februar 2021 unterstützte Verwaltungsmitarbeiter*innen aus der Wetterau, Ansichten dieser Art souverän zu kontern. Vermittelt wurden rechtliche Grundlagen der Pandemie-Einschränkungen und die Funktionsweise von Verschwörungsideologien.

Ziel war es, die Wahrnehmung zu schärfen und Handlungsstrategien für Begegnungen mit verschwörungsideologischen Positionen zu entwickeln. Gearbeitet wurde mit einem Wechsel aus interaktiven Methoden und kurzen fachlichen Impulsen.

Der Workshop wurde durchgeführt von „Zusammenleben neu gestalten – Angebote für das plurale Gemeinwesen“, einem Projekt der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V.

 

Quelle der Bilder:

Quelle: Johnhain auf Pixabay und Bildschirmfoto Online-Workshop

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Digitaler Gottesdienst zum Gedenken an die Florstädter Opfer des NS-Regimes

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Auschwitz. Aufgrund des dort vorgefundenen Grauens wurde Auschwitz zum Symbol der Verbrechen der Nazis. Seit 1996 ist der 27. Januar ein Gedenktag für die Opfer des Holocaust.

 

 Aufmarsch

(Aufmarsch der NSDAP auf der Altenstädter Straße (Saal Lux) Quelle: historisches Archiv Florstadt)

Welche Lehren für die Gegenwart und die Zukunft können aus den Geschehnissen von damals gezogen werden? Wer waren die Florstädter*innen jüdischen Glaubens, die aus ihrer Heimat vertrieben und getötet wurden?

Um an die Holocaust-Opfer in Florstadt zu erinnern, fand am 31. Januar 2021 Uhr ein virtueller „Stolpersteine-Spaziergang“ mit liturgischen Elementen statt. Um 11 Uhr waren Interessierte eingeladen, via Zoom Stätten jüdischen Lebens in Florstadt zu besichtigen und sich entlang der Stationen der BUNTerLEBEN-App „Digitale Stolpersteine“ (über den Anbieter Locandy kostenfrei erhältlich) auf den Spuren von Florstädter Juden zu begeben.

Mitveranstalter*innen des virtuellen Spaziergangs waren Pfarrerin Ursula Seeger (ev. Kirchengemeinde Florstadt), Historikerin Dr. Monika Rhein, Jugendpfleger Jörg Pfaffenroth sowie Konfirmandinnen und Konfirmanden.

 

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