Fröhlicher Tag für Groß und Klein

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MUSIK-EVENT Volkschor Stammheim lädt zu „Florstadt klingt rund um die Welt“ ein / Mitmach-Konzert und Workshops STAMMHEIM - (mü). Mit einem fröhlichen, aktiven und vielseitigen Tag für Groß und Klein unter dem Motto „Florstadt klingt rund um die Welt“ hat der Volkschor Stammheim unter seiner Vorsitzenden Heidi Bauer-Klar und seiner Chorleiterin Dorothea Grebe im Sinne des Projekts „BuntERLeben – Gemeinsam für Vielfalt und Respekt“ für ein weltoffenes, kreatives, friedliches und sensibles Miteinander der Kulturen geworben. Gefördert wurde die musikalische Reise rund um die Welt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, dem Projekt „BuntERLeben“, „Florstadt kulturell“ sowie Sponsoren aus der Geschäftswelt. Schirmherr der Veranstaltung war Bürgermeister Herbert Unger. Der Tag startete mit einem Mitmach-Konzert der Liedermacherin Beate Lambert für Kinder und Erwachsene im Bürgerhaus. Mittags versorgten die Aktiven des Volkschores die Besucher mit Gegrilltem und Salat – für schwungvolle Tafelmusik sorgte der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Stammheim. Ein Offenes Singen mit Liedern aus Deutschland und der Welt mit Dorothea Grebe sowie ein „Musikalisches Bilderbuchkino“ mit Stephanie Bollinger schlossen sich an. Dann hatten angemeldete Teilnehmer die Wahl zwischen fünf musikalisch geprägten Workshops. Die dortige Arbeit wurde abends während eines öffentlichen Abschlusskonzerts vorgestellt. Den ganzen Tag über gab es für alle Besucher Gelegenheit, am „Quiz der Nationen“ teilzunehmen und Fragen zum Beispiel nach australischen Instrumenten, portugiesischen Tänzen, irischen Siegen beim European Song Contest und weltberühmten schwedischen Popgruppen zu beantworten. Eine Bildergalerie im Foyer des Bürgerhauses informierte zudem über die kulturell wahrlich „bunte“ Zusammensetzung der Florstädter Bevölkerung: Da jeder Besucher auf einer Weltkarte eine Stecknadel an seinem Herkunftsort positionieren konnte, war das Relief bald mit Pins übersät, wurde von Europa über Asien und Amerika bis Afrika und sogar Australien kein Kontinent ausgelassen. Die Welt versammelte sich auch beim Abschlusskonzert auf der Bühne: Der Instrumental-Workshop mit Referentin Anne Smorra eröffnete den Abend mit dem arabischen Lied „Lamma bada yatathama“, das in filigranen Arabesken einer schönen Tänzerin gewidmet ist. Der Volkschor Stammheim unter Dorothea Grebe präsentierte das deutsche Volkslied „Die Gedanken sind frei“, das schwedische „Uti var hage“ und den amerikanisch-schottischen Folksong „The water is wide“ in anspruchsvollen, suggestiv inszenierten Sätzen. Der Folklore-Spielkreis unter Henner Diederich widmete einen mazedonischen Lesnoto im komplizierten 7/8-Takt der „Schönen Jerakina“, während die Teilnehmer des Workshops „Frei singen – sich frei singen“ unter Dorothea Grebe mit überzeugend improvisierten Klängen unter anderem ein Nilpferd durch die Wüste begleiteten. Den meditativen Tanz „Thy Word“ aus den USA, das israelische „Od Lo Ahavti Dai – Ich habe noch nicht genug Liebe gehabt“ und den „Carneval der Tiere: Das Aquarium“ aus Frankreich hatte der Workshop „Internationale Tänze“ um Inge Müller mitgebracht, wobei „Das Aquarium“ spontan mit den jüngsten Zuschauern und bunten Tüchern inszeniert wurde. Mit großem Beifall wurden anschließend „Über meiner Heimat Frühling“ (Ukraine) und „Lieder, die im Herzen klingen“ (Finnland), dargeboten vom Volkschor und dem Folklore-Spielkreis, aufgenommen, ebenso sorgte der Jugendchor Stammheim mit „The Cup Song“ und dem sehr berührenden sowie mit Gebärdensprache unterlegten „Can you hear me?“ von Bob Chillcott für Furore. Als witzig, aber trotz allem Spaß durchaus schweißtreibend für die Protagonisten stellte sich der Workshop „Beatboxen und Charts“ unter Referent Jan Frische dar. Hier galt es, nur mithilfe von Stimme, Atem, Geräuschen und Körpereinsatz ein ganzes perkussives Orchester auf die Bühne zu bringen. Rauschenden Applaus erhielten Volkschor und Jugendchor für Pharrell Williams’ „Happy“ sowie das „Hallelujah“ von Leonard Cohen und der international besetzte Workshop „Afrikanisches Trommeln“ unter Frank Köstler, Leiter der Klangwerkstatt Altenstadt, für eine kraftvolle, mitreißende Performance. Vor dem gemeinsamen Abschluss mit allen Teilnehmern dankte die Projektleiterin von „BuntERLeben“, Rochsane Mentes, mit der Volkschor-Vorsitzenden Heidi Bauer-Klar den Referenten, Mitwirkenden und Helfern für einen perfekt und liebevoll organisierten Tag. Sie hoffe, das musikalische Miteinander könne ein wichtiger Beitrag „zu einem taktvollen Umgang auch im Alltag sein“, betonte Mentes. © Kreis Anzeiger 22.6.2016

 

 

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